Reim

Vor 20 Jahren war des scho en Käs

du hocksch dehom, de  Ma im Häs,

als Blechtrommler, Ummenand-Trieber,

warum giet`s au konne Trommler-Wieber?

So hät mol one  denkt,

paar and´re hän sich a se g´hängt.

Wenn der im Hemd rum renne ka,

no ziehet mir halt Hose a.

Mir Fraue sin doch emanzipiert,

en Overall wird schnell kreirt,

e Trummel um de Ranze g´hängt

und voller Freud uff d´Fasnet g´rennt.

Reim

 

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Mit Feuereifer isch mer glei,

in die erschte Kneipe nei;

Mit de Trommel verschafft mer sich Gehör,

fang a mit singe -  d´Liet erwarte mehr.

Bleib dene  Wieber bald weg die Spucke,

sie hän vergesse, die Texte a z´gucke.

Nach a paar Minute war  mer dann

fertig mit dem ganze Programm.

Ein, zwei Jahr hät mer sich no rumquält,

bis Dreherin zum Tambour wurde g´wählt.

Mit vollem Einsatz und ganzer Kraft,

 hätt´ sie es über Jahre hin g´schafft,

 daß jede vo iis des fertig bringt,

ä Fasnetlied im Schlaf no vollständig singt.

Au hätt´se sich g´macht zu ihrem Ziel,

daß mir durchsetze unseren Stil.

Vo viele Seite hät´s gebe Kritik,

ä Wieber-Gruppe- des wen mir niit,

wo Tag und Nacht durch d´Gasse zieht,

au mol singt ä zweideutig Lied.

So hän se g´schie im Choral,

"wo bleibt denn do die ganz´ Moral?"

Na g´stande isch se mit ihrem Lache,

mir wen doch au nu Fasnet mache.

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